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Umfrage: Helfen Sie mit, frugale Lösungen für eine resiliente Stadt zu identifizieren

Zu den drei Hauptmerkmalen einer frugalen Innovation gehören

  1. niedrige (Betriebs-)Kosten,
  2. Konzentration auf die Kernfunktionen und
  3. auf spezielle Nutzungsbedürfnisse angepasste Leistung.

Frugale Innovationen schaffen Mehrwert für mehr Menschen mit weniger Ressourcen. Frugale Innovationen sind meist kreative Lösungen. Sie liefern preisgünstigere Produkte und Dienstleistungen als ihre Alternativen, da sie sich auf wesentliche Funktionalitäten mit simpel gehaltener Technologie beschränken, und sind dennoch von guter Qualität. Ziel ist nicht in erster Linie der Profit, sondern die Verbesserungen der Lebenssituation für alle Betroffenen (z.B. leistbare Wohnmöglichkeiten, medizinische Versorgung, …).

Frugale Innovationen oder Lösungen können sowohl low-tech sein, wie z.B. der Lehmkühlschrank in Indien (der auch altes Wissen miteinbezieht), als auch der Einsatz von bedarfsgenau entwickelter High-Tech, um Dienstleistungen erschwinglicher zu machen (z.B. bezahlen mit dem Handy). Beispiele für frugale Lösungen sind etwa das (elektrische) Lastenfahrrad als erschwingliche und flexible Transportmöglichkeit, die auch die Umwelt schont und die Bewegung fördert, oder Beatmungsgeräte zum Selbstbau, die in Deutschland während der Corona Pandemie entwickelt wurden.

In einer Zeit, die von beschleunigten Veränderungen und Krisen geprägt ist, nimmt das Risikobewusstsein erkennbar zu. Im Forschungsprojekt FIRST (Frugale Innovationen für resiliente Städte) wird daher ein Bewertungsschema für frugale Innovationen entwickelt, um robuste physische und soziale Infrastrukturen zu unterstützen und damit urbane Resilienz zu entwickeln oder zu erhalten. Eine resiliente Stadt ist in der Lage, Krisen und schockartige Ereignisse ohne Verlust von Grundfunktionen zu bewältigen. Zu den aktuellen Herausforderungen zählen die Folgen des Klimawandels (z.B. Starkregen, Hitzeinseln, Stürme und Wasserknappheit), die fortschreitende Urbanisierung, und die Erhaltung des sozialen Zusammenhalts und der Lebensqualität.

Mit dieser Umfrage wollen wir Beispiele für frugale Innovationen und Lösungen sammeln, die die Resilienz in Städten und Gemeinden fördern können. So soll ein Überblick über „good-practice“ Beispiele für Pionierprojekte in Österreich gesammelt werden, um zukünftige Herausforderungen zu bewältigen. Wir freuen uns über Ihren Beitrag!

#1

1. Welchem Berufsfeld / welcher Expertise würden Sie sich zuordnen?

#2

2. Welche frugalen Innovationen oder Lösungen erscheinen Ihnen hinsichtlich der Entwicklung bzw. Resilienz österreichischer Städte und Gemeinden relevant?

#3

3. Warum sind diese Innovationen oder Lösungen für die Entwicklung bzw. Resilienz österreichischer Städte und Gemeinden relevant?

#4

4. Hier können Sie weitere Informationen zur Innovation (Homepage, beteiligte Organisationen oder Personen, etc.) hinzufügen.

Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme an dieser Umfrage!

Zu unserer Datenschutzerklärung: Die Ergebnisse dieser Umfrage werden in anonymisierter Form ausgewertet.

Website: smartcities.at

Zum Projekt: FIRST