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Umfrage: „Grünfassaden-Check für Städte und Gemeinden“

Vier troggebundene Pflanzen an einer Hausmauer

© Julia Beck / tatwort

Rahmenbedingungen für troggebundene Fassadenbegrünung

Willkommen zum Grünfassaden-Check! Mit der Teilnahme bewerben Sie sich um einen Platz bei der geförderten Pilot-Aktion für troggebundene Fassadenbegrünung.

Eingeladen sind Mitarbeiter*innen österreichischer Städten und Gemeinden. Bürger*innen und Unternehmen können leider an dieser Umfrage nicht teilnehmen!

Bauwerksbegrünungen in der Stadt…

  • erhöhen die Wohnzufriedenheit der Bevölkerung
  • schützen Fassaden und verlängern ihre Lebensdauer
  • tragen zur Kühlung der Gebäude und damit der Umgebung bei
  • können auch dort umgesetzt werden, wo keine Baumpflanzungen möglich sind
  • verbessern das Mikroklima in der Stadt
  • können die gefühlte Temperatur um bis zu 13°C reduzieren
  • und damit „urban heat islands“ entgegenwirken.

Mit dieser Befragung, die sich an Mitarbeiter*innen österreichischer Städten und Gemeinden richtet, wird der Status Quo für die Umsetzungsmöglichkeiten von troggebundenen Fassadenbegrünungen abgefragt. Zudem handelt es sich um eine Voraussetzung für Städte und Gemeinden, die sich um einen Platz bei der geförderten Pilot-Aktion für troggebundene Fassadenbegrünung bewerben möchten.

Die Umfrage führt Sie durch folgende Themen:

  • Stadtgestaltung und Ortsbild
  • Nutzung des öffentlichen Raumes (Rankhilfen / Trog)
  • Brandschutz
  • Verkehrsorganisation / Gehsteigbreiten
  • Straßenverwaltung / Straßenbau
  • Baubewilligung
  • Involvierte Behörden
  • Förderung
  • Strategische Zielsetzungen bzgl. Grünfassaden

Zur Vorbereitung auf die Umfrage, und um ggf. Themen / Fragestellungen vorab mit den jeweils zuständigen Kolleg*innen abzuklären, können Sie die Fragen hier herunterladen: Umfrage BeRTA Städte Selbstcheck (Pdf mit Screenshots des Fragebogens). Zur Teilnahme an der Pilot-Aktion ist es aber unbedingt erforderlich, den Online-Fragebogen vollständig auszufüllen.

Vorab erhalten Sie hier Informationen zum BeRTA Basismodul: Beschreibung BeRTA – Das Grünfassaden-Modul (PDF mit kompakter Beschreibung des Moduls).

Dieses umfasst folgende Komponenten:

  • das Pflanzgefäß
    • Aus Faserzement, Steinfaser
    • 100 cm Länge, 40 cm Breite, 80 cm Höhe
    • Fassungsvermögen: 300 Liter, Gewicht (mit Substrat/gewässert): 440kg
    • frostbeständig, integriertes WasserreservoirWurzellebensraum (Substrat, Drainage) in Schichten
  • optionale Rankhilfe
    • Aus Seilen, Stäben oder als starre Rankhilfe aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK)
  • Pro Modul: zwei Kletterpflanzen:
    • Bei BeRTA kommen nur Pflanzen zum Einsatz, die in unseren Breiten winterhart sind und viele Jahre leben. Bei der Auswahl ist es wichtig auf den Standort – also die Himmelsrichtung und Beschattung – zu achten.
    • pro Modul ca. 8m² Grünfassade
  • die Pflegehinweise und Versorgung mit Wasser und Nährstoffen
    • Selbst in heißen Sommern ist es nur 1-2 pro Woche notwendig, zu gießen

Die Gestaltung des Moduls hat bei ersten Umsetzungen an denkmalgeschützten Gebäuden bereits die prinzipielle Zustimmung des Bundesdenkmalamtes erhalten.

#1

STADTGESTALTUNG UND ORTSBILD

Das BeRTA-Modul hat ein möglichst schlichtes Trog-Design und ist in allen RAL-Farben verfügbar.
Der Trog wurde so entworfen, dass er auch auf denkmalgeschützten Gebäuden und in Schutzzonen zur Anwendung kommen kann. Zudem gibt es die Möglichkeit mit oder ohne Rankhilfen zu arbeiten. Die Rankhilfen werden von Professionisten geplant und montiert. Selbstklimmer kommen nur dort zum Einsatz, wo es die Fassaden-Beschaffenheit zulässt.

1. Klicken Sie bitte auf all jene BeRTA-Modul-Varianten, die aus Sicht der Stadtgestaltung bzw. des Ortsbildes für einen Einsatz in Ihrer Gemeinde / Stadt geeignet sind (in Gebieten, die nicht einem speziellen Schutz des Ortsbildes unterliegen). (Pflichtfeld)

Alle sechs verschiedenen Varianten der BeRTA mit Modellbildern

© GRÜNSTATTGRAU

#2

2. Das Modul ist aus Sicht des Ortsbildes in folgenden Farben anwendbar: (Pflichtfeld)

#3

3. Gibt es Gebiete in Ihrer Stadt / Gemeinde, die einem speziellen Schutz des Ortsbildes unterliegen? (Pflichtfeld)

#4

4. Falls es in Ihrer Stadt / Gemeinde Gebiete gibt, die einem speziellen Schutz des Ortsbildes unterliegen, können dort dieselben BeRTA-Modul-Varianten zum Einsatz kommen wie in allen anderen Gebieten (siehe Frage 1)? Wenn ja, geben Sie das kurz hier an.
Wenn nein: Beschreiben Sie bitte im Textfeld, wie das BeRTA-Modul überarbeitet werden müsste, damit es aus Sicht des Ortsbildes auch für einen Einsatz in Schutzzonen / Altstadt-Gebieten geeignet ist.

#5

5. Gibt es weitere Anmerkungen aus dem Bereich Ortsbild, Architektur und Stadtgestaltung hinsichtlich troggebundener Grünfassaden und deren Errichtung?

#6

RANKHILFEN

Die Rankhilfen wurden so konzipiert, dass ein Abstand von maximal 15 cm zur Baulinie nicht überschritten wird. Die Rankhilfen können auch auf gedämmten Fassaden montiert werden.

6. Ist für die Montage von Rankhilfen in Ihrer Stadt/Gemeinde eine Bewilligung erforderlich? (Pflichtfeld)

#7

7. Falls Bewilligungen für Rankhilfen eingeholt werden müssen, geben Sie hier bitte an:
- für welche Rankhilfen-Varianten diese Bewilligung(en) erforderlich ist / sind
- welche Bewilligung(en) erforderlich ist /sind
- von welchen Behörden diese Bewilligung(en) eingeholt werden muss / müssen

#8

TROG / NUTZUNG DES ÖFFENTLICHEN RAUMES

Der Pflanztrog wird am Gehsteig aufgestellt und wird nicht am Gebäude befestigt. Er stabilisiert sich selbst durch das hohe Gewicht: Er wiegt 440kg in befülltem und gegossenem Zustand.
Der Trog wird mittels Gummimatten nivelliert, ist frostsicher, langlebig, UV-beständig und farbecht, brandbeständig und stabil gegen mechanische Einwirkung von Außen und Vandalismus.

8. Ist der Trog für den Einsatz im öffentlichen Raum in Ihrer Stadt/Gemeinde geeignet? (Pflichtfeld)

#9

9. Falls der Trog für den Einsatz im öffentlichen Raum in Ihrer Stadt/Gemeinde nicht geeignet ist bzw. zusätzliche Prüfungen erforderlich sind, geben Sie hier bitte Details dazu an:

#10

BRANDSCHUTZ

Die bei BeRTA eingesetzten Materialien sind Faserzement (Baustoffklasse A2) für den Trog und Edelstahl V4A Qualität, Aluminium, und Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK) für die Rankhilfen. Die Wuchshöhe der Pflanzen ist bereits durch den begrenzten Wurzelraum beschränkt. Zusätzlich können die Pflanzen durch die Führung der Rankhilfen bzw. (bei Selbstklimmern) durch Überwuchsleisten gelenkt werden. Durch eine Verpflichtung zur Pflege der Pflanzen, auch im Rahmen einer Grünfassaden-Förderung, kann sichergestellt werden, dass die Pflanzen gut gedeihen und keine Brandlast darstellen.
Bei den bisherigen Umsetzungen war damit keine Einzelfallprüfung aus Sicht des Brandschutzes erforderlich. Dies gilt auch für Gebäude in höheren Gebäudeklassen, wenn die Begrünung max. 7 Meter über den tiefsten Punkt des Hauses am Gelände geführt wird und eine Verpflichtung zur Pflege vorliegt.

10. Kann das BeRTA-Modul aus Sicht des Brandschutzes unter bestimmten Umständen pauschal bewilligt werden, so dass keine Einzelfallprüfungen nötig sind? (Pflichtfeld)

#11

11. Falls eine pauschale Freigabe möglich ist, gilt dies unter folgenden Umständen:

#12

12. Falls stets eine Einzelfallprüfung erforderlich ist, geben Sie hier an, was geprüft werden muss.
Falls eine pauschale Freigabe möglich ist, geben Sie hier die weiteren Voraussetzungen an. (Pflichtfeld)

#13

13. Gibt es weitere Anmerkungen aus Sicht des Brandschutzes?

#14

VERKEHRSORGANISATION / GEHSTEIGBREITEN

Der Trog ist trotz seines ausreichenden Wurzellebensraumes möglichst kompakt dimensioniert, mit einer Tiefe von nur 40 cm. Daher eignet er sich auch für die Aufstellung im öffentlichen Raum, um die Gehsteigbreite so wenig wie möglich zu schmälern.

14. Gibt es Bestimmungen zur mindestens verbleibenden Gehsteigbreite bei der Aufstellung von Pflanztrögen auf dem Gehsteig? (Pflichtfeld)

#15

15. Bitte beschreiben Sie hier Details zu den erforderlichen Gehsteigbreiten (erforderliche Restgehsteigbreite, ggf. zusätzliche Bestimmungen):

#16

16. Gibt es weitere Anmerkungen aus Sicht der Verkehrsorganisation?

#17

STRASSENVERWALTUNG / STRASSENBAU

Der Trog kann auch an Orten errichtet werden, an denen unterirdisch Leitungen verlaufen: Er hat eine Unterkonstruktion, damit der Trog mit „schwerem Gerät“ leicht weggehoben werden kann, falls die Leitungen gewartet werden müssen.
Das Lichtraumprofil wurde ebenfalls beim Entwurf beachtet. Der Trog steht am Boden, und kann somit leicht von blinden / sehbehinderten Menschen per Taststock erkannt werden. Alle anderen Elemente (Rankhilfen) ragen max. 15 cm in das Lichtraumprofil.

17. Sind diese Bestimmungen auch in Ihrer Stadt / Gemeinde anwendbar und kann der Trog aus Sicht der Straßenverwaltung ohne Prüfungen bzw. Vorkehrungen aufgestellt werden? (Pflichtfeld)

#18

18. Falls noch Prüfungen bzw. Vorkehrungen aus Sicht der Straßenverwaltung / des Straßenbaus erforderlich sind, geben Sie hier an, welche:

#19

BAUBEWILLIGUNG

19. Für die bisher errichteten Umsetzungen war aufgrund des umfassend abgestimmten Trog-Designs keine Baubewilligung erforderlich. Kann die Errichtung des BeRTA-Moduls in Ihrer Stadt / Gemeinde bewilligungsfrei sein? (Pflichtfeld)

#20

20. Falls jedenfalls eine Baubewilligung erforderlich ist, geben Sie hier an, weshalb und welche Unterlagen dafür erforderlich sind:

#21

BEHÖRDEN

21. Welche Stellen sind normalerweise in die Prüfung/Beurteilung von troggebundenen Grünfassaden involviert? Bitte um Auflistung der jeweiligen Stelle, was geprüft wird, und welche Unterlagen dafür erforderlich sind! (Pflichtfeld)

#22

FÖRDERUNG VON GRÜNFASSADEN

Bitte beschreiben Sie im Folgenden das aktuelle Förderschema für Grünfassaden in Ihrer Stadt / Gemeinde. Falls es (noch) keine Grünfassadenförderung gibt, beschreiben Sie dazu bitte auch Details.

22. Bitte beschreiben Sie die Vorgaben für geförderte Fassadenbegrünung (z. B. Mindestmaße für das Volumen von Trögen, mindestens begrünte Quadratmeter pro Projekt, Pflegeverpflichtung, Anzahl der erforderlichen Kostenvoranschläge, etc.). (Pflichtfeld)

#23

23. Bitte geben Sie die maximale Förderhöhe für Fassadenbegrünungen auf öffentlichem bzw. auf privatem Grund an: (Pflichtfeld)

#24

ZIELSETZUNGEN DER STADT HINSICHTLICH GRÜNFASSADEN

Bitte geben Sie Details zu den strategischen Zielsetzungen Ihrer Stadt / Gemeinde für Fassadenbegrünung an.

24. Beschreiben Sie hier bitte, ob es Zielsetzungen gibt. Wenn ja, welche? Gibt es z.B. eine Mindestanzahl an zu-begrünenden Fassaden in den kommenden Jahren? (Pflichtfeld)

#25

25. Gibt es bereits konkrete Gebäude/Adressen für die eine Umsetzung von Fassadenbegrünung(en) geplant ist? Wenn ja, geben Sie bitte die Adresse an bzw. beschreiben Sie die Rahmenbedingungen. Wenn nein, geben Sie dies bitte ebenfalls an. (Pflichtfeld)

#26

INTERESSE TEILNAHME PILOTAKTION

Im Zuge der Förderaktion für Fassadenbegrünung haben teilnehmende Städte folgende Benefits:
- Planung und Umsetzung einer Trog-gebundenen Fassadenbegrünung in den ausgewählten Städten, z. B. an einem gemeindeeigenen Gebäude
- voraussichtliche Förderung von ca. 60 – 70 % der Kosten für Planung, Material und Errichtung über IÖB-Förderung (Sammel-Einreichung); restliches Budget muss durch Stadt gestellt werden
- Einsatz des bewährten und qualitätsgesicherten Systems BeRTA
- Anschauungsobjekt für Bürger*innen
- Regionale Wertschöpfung: Umsetzung gemeinsam mit Partner-Betrieben vor Ort

26. Die Stadt / Gemeinde, für die ich arbeite, hat konkretes Interesse an einer Einreichung bei der Pilot-Aktion: (Pflichtfeld)

#27

27. Es bestehen folgende Hürden für die Einreichung, bzw. aus folgenden Gründen wird die Stadt / Gemeinde nicht bei der aktuellen Pilot-Aktion teilnehmen:

#28

28. Bitte geben Sie uns Ihre Stadt/Gemeinde bekannt!

Stadt / Gemeinde

Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme an dieser Umfrage!

Zur BeRTA-Website: https://berta-modul.at/

Zu unserer Datenschutzerklärung: Das Ausfüllen dieser Umfrage ist eine Voraussetzung für die Teilnahme an der Pilot-Aktion für troggebundene Fassadenbegrünung. Die Ergebnisse der Umfrage werden vom Projektteam ausgewertet. Sollten einzelne Ergebnisse publiziert werden, werden diese vorher anonymisiert bzw. nur nach Rücksprache veröffentlicht.