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Umfrage: Wie können Modernisierungen von Arbeitersiedlungen initiiert werden?

Der Gebäudebestand spielt eine zentrale Rolle bei der Erreichung von Klimazielen. Der Klima- und Energiefonds setzt daher einen Fokus auf die Modernisierung von Bestandssiedlungen, um die vorhandenen Potentiale zur Einsparung an Energie und Treibhausgasen zu heben. Arbeitersiedlungen der Zwischenkriegszeit standen bislang nicht im Fokus der Bemühungen. Mit dem geplanten Rahmenprozess zur Modernisierung von Arbeitersiedlungen sollen zukunftsorientierte Umsetzungen initiiert werden.

Diese Umfrage richtet sich an alle Akteursgruppen in Österreich, die in die Modernisierung von Arbeitersiedlungen involviert sind: öffentliche und private Gebäudeeigentümer, Wohnbauträger, Hausverwaltungen, Stadt- / Ortsentwicklung, Stadtverwaltung und Kommunalpolitik, Fachleute für Baukultur, Modernisierungsfachleute, Planungsbüros, Ausführende, Interessensvertretungen, Forschung und Beratung. Ziel der Umfrage ist, die konkreten Bedarfe der Akteursgruppen zur Stärkung der Modernisierung von Arbeitersiedlungen zu erkennen und darauf aufbauend den geplanten weiteren Rahmenprozess zu gestalten.

Wir laden Sie ein, uns Ihre Erfahrungen und Bedarfe bis zum 20. Juli 2020 mitzuteilen!

#1

1. Welche Arbeitersiedlungen der 20er bis 40er Jahre kennen Sie, die bereits modernisiert wurden (unabhängig davon, ob Sie im Modernisierungsprozess involviert waren oder nicht)?

Hinweis: Bitte geben Sie die genauen Adressen und allenfalls vorhandene Siedlungsnamen an.

#2

2. Welche Arbeitersiedlungen der 20er bis 40er Jahre kennen Sie, bei denen aus Ihrer Sicht aktuell Modernisierungsbedarf besteht?

Hinweis: Bitte geben Sie die genauen Adressen und allenfalls vorhandene Siedlungsnamen an.

#3

3. In welchem Ausmaß begünstigen nachfolgende Faktoren das Gelingen von Modernisierungen von Arbeitersiedlungen?

(1 = sehr relevant, 5 = nicht relevant)

1
2
3
4
5
Rechtliche Vorgabe zur Erreichung von Gebäudestandards wie Niedrigenergiehaus, klimaaktiv, etc.
Auflage zur Umsetzung einer Modernisierung innerhalb eines definierten Zeitraums
Status-quo-Analyse der Siedlung: leicht verständliches Aufzeigen von Defiziten
Good-Practice Beispiele: Vertrauen schaffen durch gute Umsetzungsbeispiele
Schaffung von Mitgestaltungsmöglichkeiten für die BewohnerInnen
Laufende Information, Betreuung und Steuerung aller Beteiligten durch eine Koordinationsstelle
Erfahrungen der Beteiligten mit Gebäudemodernisierungen
Lokale MeinungsbildnerInnen für die Modernisierung (z.B. FürsprecherInnen,...)
Berücksichtigung von Herzensanliegen der BewohnerInnen im Maßnahmenplan
Transparente Entscheidungsgrundlagen und Entscheidungsprozesse
Finanzielle Förderung der Modernisierungsmaßnahmen in der Siedlung
Finanzielle Förderung des Modernisierungsprozesses (z.B. Vorbereitung,…)
Berücksichtigung von Lebenszykluskosten zur Darstellung der Wirtschaftlichkeit

Sonstige wichtige Erfolgsfaktoren:

#4

4. In welchem Ausmaß stehen nachfolgende Hemmnisse einer höheren Modernisierungsrate von Arbeitersiedlungen entgegen?

(1 = sehr relevant, 5 = nicht relevant)

1
2
3
4
5
4. Angst der BewohnerInnen vor Veränderung: Sorge um höhere Wohnkosten, Verlust von Vorteilen, etc.
4. Angst der BewohnerInnen vor neuen Technologien: Dauerhaftigkeit, Bedienerfreundlichkeit, etc.
4. Nein-SagerInnen unter den BewohnerInnen: Grundsätzliche Ablehnung von Neuerungen
4. Beeinträchtigung für BewohnerInnen durch Umbaumaßnahme: Lärm, Staub, Verschmutzung, etc.
4. Soziale Konflikte in der Siedlung durch u.a. Generationen, Ausbildungsniveaus, etc.
4. Unterschiedliche Vorstellungen der Modernisierung innerhalb der BewohnerInnen
4. Unterschiedliche Vorstellungen der Modernisierung zwischen Eigentümern und BewohnerInnen
4. Nutzen einer Modernisierung wird nicht erkannt
4. Komplexe Entscheidungsprozesse für Modernisierungen im MRG
4. Komplexe Entscheidungsprozesse für Modernisierungen im WGG
4. Komplexe Entscheidungsprozesse für Modernisierungen im WEG
4. Rechtliche Hürden zur Wahrung des baukulturellen Erbes: Denkmalschutz, Ortsbildschutz, etc.
4. Fehlende / geringe Erfahrungen der Fachleute mit neuen Technologien, z.B. PV-Gemeinschaftsanlage,...
4. Fehlende / geringe finanzielle Rücklagen: hoher Bedarf an externer Finanzierung
4. Hoher Refinanzierungsbedarf bei nur geringer laufender Kosteneinsparung

Sonstige wichtige Erfolgsfaktoren:

#5

5. In welchem Ausmaß stehen nachfolgende Hemmnisse einer höheren Modernisierungsqualität von Arbeitersiedlungen entgegen?

Hinweis: als Modernisierungsqualität wird eine gesamtheitliche Verbesserung der Siedlung verstanden: z.B. Steigerung der Energieeffizienz, Dekarbonisierung der Beheizung und der Stromversorgung, Ausbau der Mobilitätsinfrastruktur, Angebot von Sharing-Services, Einrichten einer sozialen / gemeinschaftlichen Infrastruktur, Schutz vor sommerlichen Überhitzung und Attraktivierung des Grün- und Außenraumes, etc.

(1 = sehr relevant, 5 = nicht relevant)

1
2
3
4
5
5. Angst der BewohnerInnen vor Veränderung: Sorge um höhere Wohnkosten, Verlust von Vorteilen, etc.
5. Angst der BewohnerInnen vor neuen Technologien: Dauerhaftigkeit, Bedienerfreundlichkeit, etc.
5. Nein-SagerInnen unter den BewohnerInnen: Grundsätzliche Ablehnung von Neuerungen
5. Beeinträchtigung für BewohnerInnen durch Umbaumaßnahme: Lärm, Staub, Verschmutzung, etc.
5. Soziale Konflikte in der Siedlung durch u.a. Generationen, Ausbildungsniveaus, etc.
5. Unterschiedliche Vorstellungen der Modernisierung innerhalb der BewohnerInnen
5. Unterschiedliche Vorstellungen der Modernisierung zwischen Eigentümern und BewohnerInnen
5. Nutzen einer Modernisierung wird nicht erkannt
5. Komplexe Entscheidungsprozesse für Modernisierungen im MRG
5. Komplexe Entscheidungsprozesse für Modernisierungen im WGG
5. Komplexe Entscheidungsprozesse für Modernisierungen im WEG
5. Rechtliche Hürden zur Wahrung des baukulturellen Erbes: Denkmalschutz, Ortsbildschutz, etc.
5. Fehlende / geringe Erfahrungen der Fachleute mit neuen Technologien, z.B. PV-Gemeinschaftsanlage,...
5. Fehlende / geringe finanzielle Rücklagen: hoher Bedarf an externer Finanzierung
5. Hoher Refinanzierungsbedarf bei nur geringer laufender Kosteneinsparung

Sonstige wichtige Erfolgsfaktoren:

#6

6. Der Klima- und Energiefonds fördert spezifische Maßnahmen im Bereich der Forschung, Entwicklung und Marktdurchdringung zur innovativen Umgestaltung des Energie- und Mobilitätssystems für eine fossilfreie Zukunft. Wie soll der Klima- und Energiefonds künftig dafür sorgen, dass konkrete Modernisierungsvorhaben von Arbeitersiedlungen initiiert werden - abgesehen von finanziellen Förderungen?

#7

7. Welche spezifische Erwartungen haben Sie an den geplanten Prozessdialog des Klima- und Energiefonds zur Stärkung der Modernisierung von Arbeitersiedlungen?

#8

8. Haben Sie Interesse, dass ein Prozessdialog in Ihrer Stadt bzw. in Ihrem Umfeld abgehalten wird?

Wenn ja, wen dürfen wir diesbezüglich kontaktieren?

#9

9. In welchem Bereich sind Sie tätig?

Sonstiger Bereich:

#10

10. Was möchten Sie uns sonst noch zum Thema Modernisierung von Arbeitersiedlungen der 20er bis 40er Jahre mitteilen?

#11

11. Möchten Sie über den weiteren Verlauf des Projekts informiert und zu den geplanten Prozessdialogen eingeladen werden?

Wenn ja, bitte geben Sie uns Ihre Kontaktdaten bekannt:

Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme an dieser Umfrage! Die Ergebnisse des Projekts werden anonymisiert im Sommer 2020 auf unserer Homepage veröffentlicht, die Prozessdialoge sind für Herbst 2020 geplant.

 

Projektteam und Kontakt

Anregungen und Fragen können Sie gerne auch direkt an das Projektteam richten:

Arch. Dipl.-Ing. Ernst Rainer (Büro für resiliente Raum- und Stadtentwicklung)
DI Gerhard Lang (smartwärts e.U.)
Mag.a Karin Schreiner (reacct e.U.), Tel: +43 650 6286006, E-Mail

 

Zu unserer Datenschutzerklärung: Die Ergebnisse dieses Projekts werden in anonymisierter Form ausgewertet und auf der Website des Klima- und Energiefonds präsentiert. Ihre personenbezogenen Daten werden erhoben und gespeichert, um mit Ihnen in Kontakt zu treten und Sie über die geplanten Prozessdialoge zu benachrichtigen. Sie werden spätestens 6 Monate nach Abschluss des Projekts gelöscht.

Falls Sie laufend aktuelle Informationen des Klima- und Energiefonds erhalten möchten, melden Sie sich bitte hier zu unserem Newsletter an.