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Energy Transition 2050: Bewertung von Top-down Maßnahmen für die Energiewende

Das Österreichische Institut für Nachhaltige Entwicklung führt gemeinsam mit der MA 18 – Stadtentwicklung und Stadtplanung, Stadt Wien und dem Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen für den Klima- und Energiefonds im Rahmen von Energy Transition 2050 eine der drei Basisstudien mit dem Titel „transAT – Top-down Instrumente für die Energiewende 2050 in Österreich“ durch.

Das Projekt „transAT“ versteht sich als motivations- und wirkorientierter Motor für die Energiewende. Ziel des Projekts ist es, Top-down Instrumente, Transitionsprozesse und soziale Innovationen in Bezug auf die Energiewende in Österreich zu analysieren und wirksamer zu machen. Dazu arbeitet transAT Handlungsempfehlungen für den Klima- und Energiefonds und weitere relevante Akteur*innen aus.

In der Umfrage geht es um die persönliche Bewertung von Top-down Maßnahmen für die Energiewende, um eine Priorisierung der Maßnahmen vornehmen zu können.

Die Dauer zur Beantwortung der Umfrage beträgt ca. 15min. Die Ergebnisse werden in anonymisierter Form einer Auswertung zugeführt und im Rahmen eines Workshops präsentiert.

Bitte bewerten Sie den Einfluss der angeführten Maßnahmen auf eine nachhaltige Energiewende von minus 3 bis plus 3 (-3=höchte Ablehnung; 0=neutral, +3=höchste Zustimmung)

#1

1. Bitte bewerten Sie den Einfluss der angeführten Maßnahmen auf eine nachhaltige Energiewende
(-3=höchte Ablehnung; 0=neutral, +3=höchste Zustimmung)

RECHTSRAHMEN (Gesetze, Verordnungen)

-3
-2
-1
0
1
2
3
Rechtsrahmen schaffen zugunsten erneuerbarer Energien und Ressourcen (z.B. Förderungen für Alternativtechnologien, Subventionen, Ausschreibungskriterien)
Steuerreform/Fiskalreform für die Energiewende (z.B. Umwandlung der Energiesteuern in Schadstoffsteuern bspw. Kerosinsteuer, CO2-Steuer)
Stärkung sozialer Innovationen für die Energiewende (Bottom-up) über Top-down Maßnahmen (z.B. Bildung, Reallabore, Förderungen, Finanzierungen)
Nachhaltigkeit und zukunftsfähiges Wirtschaften in den Verfassungsrang aufnehmen
#2

2. Bitte bewerten Sie den Einfluss der angeführten Maßnahmen auf eine nachhaltige Energiewende
(-3=höchte Ablehnung; 0=neutral, +3=höchste Zustimmung)

ÖKONOMISCHE INSTRUMENTE (Förderungen, Abgaben)

-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
Finanzierung und Investitionen in die Energiewende durch die öffentliche Hand (z.B. über Beschaffung, Ausschreibungen)
Abschaffung von Förderungen & Subventionen nicht-nachhaltiger Energieträger bzw. von diametralen Förderungen und Subventionen
Forcierung des Themas "Green finance" bspw. durch die Begünstigung grüner Beteiligungen (Green Bonds)
(Teil-)Übernahme des Finanzierungs-/Ausfallsrisikos bei Innovationen und neuen Technologien durch die öffentliche Hand
Abgaben (gezielte Verteuerung) auf ressourcenintensive und/oder persistente Produkte (z.B. Kunststoffverpackungen)
#3

3. Bitte bewerten Sie den Einfluss der angeführten Maßnahmen auf eine nachhaltige Energiewende
(-3=höchte Ablehnung; 0=neutral, +3=höchste Zustimmung)

RAUMORDNUNG & PLANUNG

-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
Raumordnungspolitik und RO-Instrumente auf die Energiewende ausrichten (z.B. Integration von energierelevanten Themen in Raumentwicklungskonzepte, Verwendung von Instrumenten wie z.B. einem Wärmeatlas)
Entwicklung und Umsetzung von Roadmaps je Sektor (Industriebranchen, Verkehr, Wohnen etc.) inkl. verbindlicher Zielvorgaben (science based targets)
Entwicklung und Umsetzung von Regierungsprogrammen und -strategien (bsp. Klima- und Energiestrategie)
#4

4. Bitte bewerten Sie den Einfluss der angeführten Maßnahmen auf eine nachhaltige Energiewende
(-3=höchte Ablehnung; 0=neutral, +3=höchste Zustimmung)

PARTIZIPATION & BETEILIGUNG

-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
Einsatz und Forcierung von Partizipations- und Planungsinstrumenten z.B. Energieleitbilder, Lokale Agenda 21
Überzeugung und Bewusstseinsbildung der politischen Eliten (Stärkung des politischen Willens und des Handlungsmutes)
Formierung neuer Werte-Allianzen / Multiakteursnetzwerke / "Koalitionen der Willigen" (SDG 17)
Top-down organisierte (gemeinschaftliche) Quartierssanierungen sowie Dorf-, Stadtteil- und Infrastrukturentwicklungen
Energieinfrastrukturen als Gemeinschaftsgut organisieren (z.B. dezentrale Energieerzeugung über Bürger*innenkraftwerke)
#5

5. Bitte bewerten Sie den Einfluss der angeführten Maßnahmen auf eine nachhaltige Energiewende
(-3=höchte Ablehnung; 0=neutral, +3=höchste Zustimmung)

KOMMUNIKATION & BEWUSSTSEINSBILDUNG

-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
Bewusstseinbildung in der breiten Bevölkerung / Entwicklung einer "großen Erzählung" als neues Narrativ
Nachhaltige Lebensstile als Beispiele für soziale, individuelle Innovationen kommunizieren und fördern (z.B. Co-Housing, Co-Working, Sharingmodelle)
Labelling: Angabe von Energie- und Klimakennzahlen bzw. Umweltlabels auf allen Produkten
Aktives und öffentliches Aufzeigen von Interessenskonflikten, breiter Dialog und Meinungsbildung, Entwicklung gangbarer Lösungswege
Wirtschaftliche Interessen aller Stakeholder einbeziehen sowie konkrete Maßnahmen (unter volkswirtschaftlicher Betrachtung) ausverhandeln
Medien als wichtige Kommunikationskanäle stärker in die Nachhaltigkeitswende einbeziehen - zielgerichtete Kommunikation (z.B. über den öffentlich-rechtlichen Informations- und Bildungsauftrag)
#6

6. Bitte bewerten Sie den Einfluss der angeführten Maßnahmen auf eine nachhaltige Energiewende
(-3=höchte Ablehnung; 0=neutral, +3=höchste Zustimmung)

TECHNOLOGIE & INNOVATION

-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
Förderung von Erdgas als Übergangstechnologie
Förderung von Wasserstoff (H2), H2-Technologien und H2-Infrastrukturen
Skalierung von (lokal, regional) gelungenen Beispielen der Nachhaltigkeitswende durch die öffentliche Hand (z.B. Skalierungsagentur)
Hebung der Synergie- und Einsparpotenziale in allen Bereichen und Sektoren (z.B. echte Sektorenkoppelung)
Einrichtung laborartiger Demonstrations- und Pilotzonen (z.B. Real- und Innovationslabore, Urban Labs, Living Labs)
#7

7. Bitte bewerten Sie den Einfluss der angeführten Maßnahmen auf eine nachhaltige Energiewende
(-3=höchte Ablehnung; 0=neutral, +3=höchste Zustimmung)

SONSTIGE MAßNAHMEN

-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
Einrichtung einer zentralen Koordinationsstelle für die Nachhaltigkeitswende (z.B. im Bundekanzleramt od. beim Bundespräsidenten)
Wissenschaftliche Erkenntnisse und Expertisen (Natur- und Sozialwissenschaften) besser nutzen (z.B. science based targets, Prozessbegleitung, angewandte, praxisorientierte Forschung)
#8

8. Gibt es weitere Top-down-Maßnahmen oder -Instrumente für eine gelingende Energiewende, die Ihnen wichtig erscheinen?

#9

9. Welche Top-down Maßnahmen fördern aus Ihrer Sicht die Entwicklung und Verbreitung nachhaltiger, sozialer Innovationen?

#10

10. Welche sozialen Innovationen führen aus Ihrer Sicht zur Förderung von Top-down-Maßnahmen für die Energiewende?

#11

11. Welche Top-down-Maßnahme für die Energiewende empfinden Sie für Ihren spezifischen Tätigkeitsbereich am Nützlichsten/Effektivsten?

#12

12. Warum werden ihrer Meinung nach harte bzw.effektive Top-Down-Maßnahmen für die Energiewende nur zögerlich eingesetzt?

#13

13. Welche Barrieren gilt es zu überwinden, um effektive Top-down-Maßnahmen für die Energiewende zu realisieren?

Die Ergebnisse werden in anonymisierter Form einer Auswertung zugeführt und im Rahmen eines Workshops präsentiert. Personenbezogene Daten werden zur Einladung an dem Ergebnis-Workshop erhoben und 6 Wochen nach Ende der Umfrage gelöscht. Zu unserer Datenschutzerklärung.