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Mai 2018

Wie gelingt uns die Energiewende? 3 Basisstudien gehen auf Spurensuche

Im Zentrum der Arbeiten steht die Erfassung grundlegender Daten, vorhandenen Wissens und einschlägiger Studien, v.a. auch aus den relevanten Förderprogrammen des Klima- und Energiefonds.

Gefördert werden die folgenden Themen:

1. Energiewende top-down auf nachhaltige Entwicklung ausrichten

2. Energiewende bottom-up auf nachhaltige Entwicklung ausrichten

3. Energiewende über Soziale Innovationen beschleunigen

transAT – Top-down Instrumente für die Energiewende 2050 in Österreich

Konsortium:

Österreichisches Institut für Nachhaltige Entwicklung (ÖIN) / Lead
MA 18 – Stadtentwicklung und Stadtplanung, Stadt Wien
Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen (SIR)

Ziel von transAT ist es, Top-down-Instrumente, Transitionsprozesse und soziale Innovationen in Bezug auf die Energiewende in Österreich zu analysieren, besser zu verstehen und wirksamer zu manchen. Dazu arbeitet transAT Handlungsempfehlungen für den Klimafonds und weitere relevante Akteure aus, wobei hohe Anwendbarkeit durch das praxisnahe Konsortium sichergestellt wird.

Die Hauptleistungen von transAT sind:

  1. Stakeholder-Aktivierung relevanter Akteur*innen aus Politik / Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Medien in drei Workshops durch “hosting social innovation”-Methoden;
  2. Recherche und Erstellung eines Ziele-/Maßnahmensystems (inkl. Leitbild und Landkarte) sowie
  3. deren Analyse auf Wesentlichkeit, Sensitivität und Wirksamkeit (IOOI);
  4. Ableitung von Handlungsempfehlungen (10 Maßnahmensteckbriefe) für den Klimafonds als Grundlage für dessen Agenda-Setting;
  5. die Darstellung der Maßnahmen anhand dreier “Case Studies” auf verschiedenen Handlungsebenen; sowie
  6. laufende zeitgemäße Dissemination der Ergebnisse (Blog, drei Erklär-Videos, Einbindung Medien, Treffen mit Entscheidungsträger*innen).

Dieses Projekt wird mit 119.907 EUR netto gefördert.

„transAT versteht sich selbst als motivations- und wirkorientierter Motor für die Energiewende.“

 

 

Energiewende bottom up – sozial innovative Handlungsansätze und neue AkteurInnen (EBU)

Konsortium:

Österreichische Energieagentur (AEA) / Lead
IMC – Fachhochschule Krems GmbH.
Caritas der Erzdiözese Wien – Hilfe in Not (Stadtteilarbeit)

Die gesellschaftliche Transformation in Richtung Energiewende bedarf neben etablierten und bisher in erster Linie top-down gestalteten Instrumenten auch neuer sozial innovativer Handlungsansätze, die an Potenzialen und Initiativen aus der Zivilgesellschaft anknüpfen. Diese sollen bottom-up gestaltet werden und damit Engagement und Involvierung in Hinblick auf Klima- und Energiethemen fördern und die bereits bestehenden Maßnahmen ergänzen.

Im Rahmen der Studie werden klimapolitische Handlungsfelder analysiert, bei denen bottom-up Prozesse einen Beitrag zu Energiewende leisten können, und AkteurInnen identifiziert, die dabei eine zentrale Rolle spielen könnten. Im Dialog mit diesen AkteurInnen sowie mit erfahrenen Stakeholdern aus den Bereichen Klimaschutz und Energie werden Ideen und Empfehlungen aufbereitet.

Dieses Projekt wird mit 119.878 EUR netto gefördert.

SINNergyTRANS – Social Innovations for Energy Transition

Konsortium:

Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik GmbH (ÖGUT) / Lead
Austrian Institute for Technology GmbH (AIT)
Interdisziplinäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur (IFZ)

Im Projekt SINNergyTRANS werden detaillierte methodische Steckbriefe entwickelt, mit denen soziale Innovationen für die Energiewende kreiert, begleitet und bewertet werden können. Zentral ist dabei die Berücksichtigung der systemischen und kontext-sensitiven Einbettung sozialer Innovationen. Anhand der Untersuchung des Potenzials dieser Methoden in vier Fallstudien-Regionen wird abschließend ein kontext-sensitives Methodenset zur Impact-Bestimmung sozialer Innovationen erarbeitet. Das Ergebnis wird in Form detaillierter methodischer Steckbriefe für die Generierung und Bewertung sozialer Innovationen im Zusammenhang mit der Energiewende dargestellt.

Dieses Projekt wird mit 119.994 EUR netto gefördert.

Einreichvideo