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Februar 2019

Eine Studie sucht Antworten

Der Ausbau bzw. die Optimierung der Energieinfrastruktur in Österreich ist eine unabdingbare Voraussetzung zur Erreichung der Klima- und Energieziele, aber auch zur Erhaltung der Versorgungssicherheit. Die Energiewende wirft Fragestellungen auf, wie vor allem die energieintensive Industrie (z.B. Stahlerzeugung) durch erneuerbare Energien versorgt werden kann. Ein Energieträgerswitch in der österreichischen Industrie bedarf höheren Anforderungen an die existierende Energieinfrastruktur. Dazu zählen neben Erzeugungs- und Netzausbau auch Speichersysteme für entsprechende Flexibilitätsbereitstellung.

Ziel der Studie „Energieinfrastruktur in einem 100% Erneuerbaren Szenario für die österreichische Industrie“ unter der Leitung des Austrian Institute of Technology (AIT) ist es, sich mit der Perspektive auseinanderzusetzen, was die Versorgung der österreichischen Industrie durch 100% erneuerbare Energien mit sich bringt. Dabei werden folgende Fragestellungen untersucht:

  • Welche Anforderungen ergeben sich durch die Umsetzung einer 100% Erneuerbaren Versorgung für die Infrastruktur?
    Welche Erzeugungs-, Speicher- und Übertragungskapazitäten werden benötigt?
  • Welche Rolle spielen Strom, Wasserstoff etc. in einem 100% Erneuerbaren Szenario?
  • Was kann lokal und was überregional bereitgestellt werden

Die Realisierung der Projekte der Netzentwicklungspläne und die damit in Zusammenhang stehende Erhöhung der Infrastrukturkapazitäten sind notwendige Voraussetzungen für die Umsetzung der Energiewende. Im Zuge der Studie werden Untersuchungen angestellt, ob die Infrastrukturentwicklungspläne einem 100% Erneuerbaren Szenario für die österreichische Industrie entsprechen. Dabei sollen alternative Entwicklungspfade aufgezeigt und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.