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April 2017

Ein Förderschwerpunkt entsteht

Zur umfassenden Dekarbonisierung des Energiesystems ist eine Transformation des gesamten Energiesystems unbestreitbar Voraussetzung. Der Förderschwerpunkt „Energy Transition 2050 – Transitionsprozesse und Soziale Innovationen“ fokussiert auf die Energiewende als gesellschaftliches Thema und umfasst Fragestellungen zum gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel hin zu einer kohlenstoffarmen Zukunft unter Einbeziehen und Einordnen im systemisch-sozio-ökonomischen Gesamtkontext.

In den Jahresprogrammen 2016 bis 2020 ist bzw. wird es zu Schwerpunktsetzungen in unterschiedlichen Finanzierungs- und Förderprogrammen sowie im Rahmen öffentlichkeitswirksamer Formate kommen. Kurzfristig wirksame Aktivitäten stehen mit langfristig implementierten Projekten in einem Austausch. (eigene Darstellung)

Erste Ausschreibung: Basisstudien

Der Förderschwerpunkt „Energy Transition 2050“ wird in verschiedenen Phasen entwickelt, die nicht einem Stufenmodell („zuerst Forschung“, dann „Anwendung“), sondern einem modularen Prinzip folgen.

Mit einer ersten Ausschreibung (Finanzierungsentscheidung erfolgte im Februar 2018) wurden drei Basisstudien zu den folgenden Ausschreibungsschwerpunkten beauftragt[1]:

  • Thema 1: Energiewende top-down auf nachhaltige Entwicklung ausrichten
  • Thema 2: Energiewende bottom-up auf nachhaltige Entwicklung ausrichten
  • Thema 3: Energiewende über Soziale Innovationen beschleunigen

Die Basisstudien sind eingebettet in einen Gesamtablauf, für den es bereits einen fixen Zeitplan gibt (siehe Abbildung 2). Daher wurden die Startzeitpunkte für die Studien fixiert, und es gibt keine Option auf Verlängerung der Werkverträge.

Startdatum aller Projekte ist Mai 2018, Projektende ist Juli 2019.

Ausschreibung Basisstudien

Interaktiver und iterativer Prozess

Über die gesamte Laufzeit 2016 bis 2020 wird durch einen interaktiven und iterativen Prozess ein intensiver Austausch der unterschiedlichen Akteure, Mitwirkenden und NutzerInnen angestrebt.

Im Sinne von Interaktion und Iteration müssen sich die Basisstudien miteinander und mit den übrigen Modulen verbinden. (eigene Darstellung)

Ergänzende Module

Die folgenden Module ergänzen die Basisstudien:

Modul Roundtable Energietransition und Soziale Innovationen

Als fixes Format innerhalb von Energy Transition 2050 soll ein „Österreichischer Roundtable Energietransition und Soziale Innovationen“[1] geschaffen und mit VertreterInnen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Sektoren und wissenschaftlichen Fachdisziplinen durchgeführt werden. In diesem Rahmen werden (Zwischen-)Ergebnisse laufender Projekte oder Maßnahmen präsentiert, diskutiert und weiterentwickelt. Die Erarbeitung der Ergebnisse soll u.a. mittels „Hosting Social Innovation-Methoden“[2] erfolgen.

[1] Arbeitstitel
[2] „Hosting Social Innovation Methoden“ sind Methoden, die Prozesse im Bereich sozialer Innovationen von Organisationen, Teams und Individuen unterstützen.

Modul Sounding Board Energy Transition

Dieses sich periodisch treffende Gremium soll zur Abstimmung aktueller Fragestellungen, Maßnahmen und Initiativen innerhalb von Energy Transition 2050 herangezogen werden.

Die Zusammensetzung des Sounding Boards ist inter- und transdisziplinär. Es soll auch für Verwertungsfragen der Zwischen- und Endergebnisse aus den Basisstudien herangezogen werden.

Modul Maßnahmenbündel „Kommunikation“

Mit unterschiedlichen Maßnahmen soll eine zukunftsweisende Art von Kommunikation und Zusammenarbeit von Interessensgruppen und Akteuren unterstützt bzw. etabliert werden.

Geplant ist:

  • Aufbau eines Kommunikationsnetzwerkes zum Thema Energy Transition
  • Optimierung der Lernprozesse von nationalen und internationalen Projekten
  • Beitrag zur Entwicklung neuer Fragestellungen unter Einbeziehung von Sozialen Innovationen
  • Etablierung eines ExpertInnen-Netzwerks / einer peer group zum Thema Energy Transition
  • Verbindungsaufbau zu vergleichbaren Initiativen und Programmen in Europa und darüber hinaus
  • Nutzung von social media / twitter-channels, Blog-Plattformen, social network groups

Details zum strategischen Überbau des Forschungsschwerpunktes finden sich im Strategischen Dokument.