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MentorInnen

In der Konzeptphase (Phase 1) wurden Lebensläufe von potenziellen MentorInnen mit unterschiedlichen Skills und Kompetenzen in verschiedenen Themengebieten aus ganz Österreich gesammelt. Diese Personen sollten als Guides und Coaches fungieren und die Co-Creation Spaces auf inhaltlicher und prozessualer Ebene unterstützen. Sie sollten somit als Brückenbauer wirken und den Netzwerkaufbau für die Co-Creation Spaces erleichtern.

Learnings: Für die Co-Creation Spaces war es teils unklar, wie die MentorInnen genutzt und zu welchen Fragen diese konsultiert werden können. Zukünftig sollte eine Beratung als ein verpflichtendes Element in den Pilotbetrieb integriert werden. Wichtig dabei ist ein Fit der MentorInnen zu den einzelnen Co-Creation Spaces hinsichtlich Themenbezug, dem bestehenden Netzwerk und den Kontakten in den jeweiligen Bundesländern.

Zu Beginn des Pilotbetriebs (Phase 3) wurden die ausgewählten MentorInnen den Co-Creation Spaces vorgestellt. Die Co-Creation Spaces konnten sich pro-aktiv bei Fragen an die MentorInnen wenden und die MentorIn auswählen. Die MentorInnen konnten auch von sich aus auf die Co-Creation Spaces herantreten. Sie konnten ihre Fachexpertise, Best Practice-Beispiele, ihren Erfahrungsschatz und ihre Netzwerkkontakte einbringen sowie Feedback auf Prozessschritte und Vorgehensweisen geben.

Learnings: Die Co-Creation Spaces beanspruchten die Ressourcen der MentorInnen weniger als im Vorhinein erwartet.

Die Beratung während des Pilotbetriebs erfolgte auf zweifache Weise: Während der Netzwerktreffen gaben die MentorInnen Feedback an alle Co-Creation Spaces im Plenum. Zusätzlich erhielten die Pilotakteure während der Projektarbeit Unterstützung in Form eines bilateralen persönlichen Austauschs oder über Online-Meetings (z.B. Skype).

Die drei MentorInnen im Kurzprofil:

Elisabeth Lukasser-Vogl

Frau Lukasser-Vogl hat bereits viele Forschungsprojekte in Österreich und auch außerhalb Österreich begleitet und weist Fachwissen in Forschung, Technik und Naturwissenschaft auf. Sie leitet seit Jänner 2015 gemeinsam mit Frau Barbara Frick den Verein klasse!forschung. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt den Stellenwert von Naturwissenschaft und Technik zu verbessern und Forschung sowie Innovationen zu nutzen, um gesellschaftliche Probleme zu lösen. Als gebürtige Tirolerin ist sie im Bundesland stark vernetzt.

Im Juni 2017 ist Frau Lukasser-Vogl aktiv auf das Co-Creation Space Tirol zugekommen, welches im sozialen Umfeld arbeitet. Das Tiroler Team hat durch die regionale Verankerung und Vernetzung von Frau Lukasser-Vogl sehr profitiert. Durch die gute Vernetzung mit Schulen, Universitäten und Unternehmen half Frau Lukasser-Vogl dem Team bei der richtigen Ansprache der Zielgruppen. Durch das Aufnehmen des Rossini Projekts und des mobilen FabLabs in einen Förderantrag durch Frau Lukasser-Vogl konnten Synergien genutzt.

Frau Lukasser-Vogl war bei den meisten Netzwerktreffen vor Ort, gab allen Co-Creation Spaces Feedback, bot Lösungsvorschläge an und brachte inhaltliche Anregungen ein, wie zum Beispiel die Ansprache der richtigen Personen im Unternehmen oder die Akquise von KooperationspartnerInnen. Weiters zeigte sie auf wie Theorie-Inhalte interaktiv vermittelt werden können und wie gute Vor- und Nachbereitung bei Workshops umgesetzt wird. Sie hätte auch andere Co-Creation Spaces betreut.

 

Karin Garber

Frau Garber ist Gründerin und Leiterin des Vienna Open Lab, einem „Mitmachlabor“ in Wien und ist spezialisiert im Bereich Naturwissenschaften. Seit 2012 ist sie Geschäftsführerin von Open Science. Sie hat Erfahrung im Bereich Workshop-Abwicklung und Themen-/Inhaltsvermittlung an unterschiedliche Zielgruppen.

Frau Garber brachte ihre Expertise und zahlreiche Best Practice-Beispiele bei den Netzwerktreffen ein und gab den Co-Creation Spaces Tipps, Insights und Erfahrungen mit auf den Weg.

Jeanette Müller

Frau Müller ist Konzeptkünstlerin und Politikwissenschaftlerin. Die Themenfelder Wissenschaft und Kunst sind ihre Spezialgebiete.

Sie hat vorwiegend das Co-Creation Space Ennshafen betreut und war beim Netzwerktreffen, welches vom Co-Creation Space Ennshafen organisiert wurde, vor Ort dabei. Sie gab dem Ennshafener Team Tipps für die Ansprache von KooperationspartnerInnen. Das Team hat gemeinsam mit Frau Müller erarbeitet, wie die co-kreativen Elemente umgesetzt und integriert werden sollen, war bei Terminen mit Vertretern der Wirtschaft, Lehrlingen, SchülerInnen und LehrlingsvertreterInnen dabei. Gemeinsam wurde an der Entwicklung des Konzepts Transport School Lab gearbeitet.

Da das Co-Creation Space St. Pölten den Themenschwerpunkt änderte, unterstützte Frau Müller ab Mai 2018 auch dieses Team.