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ABOUT ENERGY TRANSITION 2050

Das Förderprogramm ENERGY TRANSITION 2050 befasst sich seit 2016 mit dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel hin zu einer kohlenstoffarmen und nachhaltigen Zukunft im Sinne der UN Agenda 2030. Das Energiesystem 2050 soll gänzlich auf erneuerbaren Energieträgern basieren. Energieeffizienz, Einsparungen und Ressourcenschonung sollen durch die Realisierung ganzheitlicher (technologischer und nicht-technischer) Lösungen, die auf die Erfüllung sozialer Bedürfnisse und die Sicherung des Gemeinwohls ausgerichtet sind, erreicht werden. Basierend auf Österreichs Energieforschungs- und Innovationsstrategie zielt das Programm darauf ab, den Umbau des Energiesystems wirtschaftlich und gesellschaftlich positiv zu nutzen. Forschung und Innovation sollen die Dekarbonisierung des Energiesystems beschleunigen und zu einer sauberen, sicheren und leistbaren Energiezukunft beitragen. Die zu behandelnden Themen bewegen sich dabei im Spannungsfeld technischer Möglichkeiten, wirtschaftlicher Tragfähigkeit sowie sozialer Verträglichkeit. Innovationsprozesse hängen nicht nur von exzellenter Technik und wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit ab, sondern ebenso von ihren kulturellen, sozialen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Transitionsprozesse und soziale Innovationen sind eine essentielle Komponente der Energieforschung; vermehrtes Wissen um Transitionsprozesse kann helfen, ein tieferes Verständnis des sozialen und ökonomischen Wandels zu entwickeln und so die Grundlagen für eine bessere Steuerung zu gestalten.

Eine Gruppe an Personen, die die Straße quert

© Jacek Dylag

ENERGY TRANSITION 2050 zielt darauf ab, das Wissen über Transitionsprozesse zu erhöhen und Bewusstsein zu schaffen, um so die Akzeptanz für Klimaschutzmaßnahmen – vor allem innerhalb der Bevölkerung – zu erhöhen. Forschungsförderungen, Kooperationen oder Sponsorings ermöglichen es, Wissen über Transitionsprozesse, Verständnis über den sozialen und ökonomischen Wandel, sowie Grundlagen für eine bessere Steuerung der Energiewende zu schaffen und mit verschiedenen Zielgruppen zu diskutieren. Durch den inter- und transdisziplinären Austausch werden Impulse für eine systemische Perspektive auf die komplexen Wirkungszusammenhänge in der Energiepolitik gesetzt.

Für die Periode 2020 bis 2024 wurden sechs zentrale Themenfelder (Urbanes Klimamanagement, Ressourcen und Konsum, Klimakommunikation, Partizipation, Nachhaltige Unternehmen und Umweltpolitik) bestimmt. Die vollständige Vision des zukunftsfähigen Energiesystem 2050 kann im „Strategiedokument Energy Transition 2050 – Periode 2020-2024“ nachgelesen werden.

In der 4. Ausschreibung des Programms „Energy Transition 2050“ werden mit vier Schwerpunkt­themen Erkenntnisse und Prozesse aus der Transitionsforschung in Feldern wie soziale Innovation, Gemeinschaft und Partizipation verstärkt und gefördert.

Aktuelle Informationen zu laufenden Projekten, Veranstaltungstipps und Umfragen finden sich auf der Energy Transition Timeline.

Bisher wurden Projekte, Aktivitäten und Kooperationen mit einem Fördervolumen von rund 5.750.000 Euro vom Klima- und Energiefonds gefördert.

Stand: 17.01.2022